Emsländische Bürgerstiftung
Echtes und bürgerliches Engagement

Aktuelle Informationen zu unseren Projekten und Veranstaltungen


Veranstaltungen

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01.04.2022
Vorstandssitzung
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20.04.2022
Kuratoriumssitzung
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17.06.2022
Vorstandssitzung
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25.08.2022
Stifterversammlung
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14.10.2022
Vorstandssitzung
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Aktuelle Information

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Hier finden Sie eine Übersicht unserer Projekte der jüngsten Vergangenheit.

Die Emsländische Bürgerstiftung unterstützt auch Projekte, die zum Schutz der Bedürftigen keine Veröffentlichung wünschen. Diesem Wunsch entsprechen wir natürlich und führen hier nur die zur Veröffentlichung freigegebenen Projekte auf.


Zuschuss der Emsländischen Bürgerstiftung zu Ukraine-Hilfsprojekt von Helping Hands e.V.

Der Verein Helping Hands leistet seit Ende der 1990iger Jahre humanitäre Hilfe. Dabei konzentrierte man sich bis dato auf regelmäßige Hilfstransporte nach Rumänien und in die Republik Moldau. Mit Ausbruch des Krieges in der Ukraine wurde das Engagement um Hilfsaktionen für Flüchtlinge aus und in der Ukraine erweitert.
Der Verein mit Sitz in Lathen arbeitet u.a. mit einem Arzt im Ort Lemberg und mit einigen Partnervereinen in Moldawien und Rumänien zusammen, damit die Spenden auch genau dort ankommen wo sie gebraucht werden. Es werden Sachspenden, vor allem medizinisches Material, Hygieneartikel, Lebensmittel und Kleidung, gesammelt, sortiert, verpackt und auf die Reise geschickt. Die Spenden werden sowohl mit Hilfe des roten Kreuzes direkt in die Ukraine gebracht, kommen aber auch Ukrainerinnen und Ukrainern in Moldawien und Rumänien zu Gute. Gerade die Bevölkerung in Moldawien sei bettelarm, so der Vorsitzende von Helping Hands e.V. Markus Vähning. Mit den Spenden unterstütze man die Bevölkerung vor Ort, die noch mit den Auswirkungen der Coronapandemie zu kämpfen habe und nun mit den Flüchtlingsströmen konfrontiert sei. Aber auch hier im Emsland seien mittlerweile einige Flüchtlinge angekommen. Für diese Menschen wurde auf dem Areal in Lathen extra eine kleine Kleiderbörse eingerichtet.
Vor dem Ukraine-Krieg waren etwa 40 Ehrenamtliche bei Helping Hands aktiv, aktuell sind es ca. 150. Herr Vähning freut sich über das große Engagement in der Region: „Viele Menschen wollen helfen und tun dies auch, sei es durch Spenden oder indem sie mit anpacken.“ Es ist ein organisatorischer Kraftakt, den der Verein aktuell bewältigt. Die Kapazitäten des Vereins mussten beispielsweise um ein Zelt erweitert werden, um das große Spendenaufkommen lagern und sortieren zu können. Die Spendenbereitschaft ist so hoch, dass mittlerweile ein Annahmestopp besteht.

 


Die Transportinfrastruktur, die sich der Verein über die Jahre aufgebaut hat, wird dazu genutzt die Güter in die betroffenen Gebiete zu bringen. Besonders froh ist Herr Vähning, dass kurzfristig ein ganzer LKW voll Pflegebetten für ein ukrainisches Krankenhaus auf die Reise geschickt werden kann. Neben Sachspenden ist der Verein dankbar für jede finanzielle Unterstützung, denn Organisation und Transport sind kostenintensiv.
Hier fühlte sich die Emsländische Bürgerstiftung, die sich u.a. der sozialen Wohlfahrt verschrieben hat, direkt angesprochen. Die Emsländische Bürgerstiftung ist eine Gemeinschaftseinrichtung von Bürgern für Bürger, die sich die Mitarbeit an der Bewältigung der gesellschaftlichen Aufgaben in unserer Region zur Aufgabe gemacht hat. Dazu gehört auch, regionale Organisationen bei ihren Projekten zu unterstützen.
An der offiziellen Scheckübergabe auf dem Gelände von Helping Hands in Lathen nahmen neben Herrn Vähning auch die Vorstände der Emsländischen Bürgerstiftung Astrid Uthmann-Rothkötter, Ralf Bramlage und Frank Thiel teil.
Der Vorstand der Stiftung nutzte die Gelegenheit sich die Arbeit des Vereins live anzuschauen und einen tieferen Einblick zu gewinnen.
„Es ist beeindruckend was Sie hier ehrenamtlich leisten und wie viel Unterstützung Sie aus der gesamten Region erfahren“, so Astrid Uthmann-Rothkötter, „wir freuen uns mit unserer Spende etwas dazu beizutragen.“
Herr Bramlage fügt hinzu: „Das ist genau das Anliegen unserer Stiftung, pragmatisch und zielgerichtet die regionalen Organisationen bei ihrer Arbeit zu unterstützen.“
Herr Vähning bedankt sich bei der Emsländischen Bürgerstiftung im Namen von Helping Hands und aller die von dem Engagement profitieren.
Herr Thiel antwortet: „Wir geben den Dank gern an unsere Stifter und Spender weiter, die es uns ermöglichen solch großartige und beeindruckende Projekte fördern zu können.“ Er verweist auf die Internetseite der Emsländischen Bürgerstiftung (www.emslaendische-buergerstiftung.de) auf der sich Interessierte einen Überblick über die Projekte der Emsländischen Bürgerstiftung verschaffen können sowie Hinweise zur Antragsstellung und Informationen für Spender und Stifter finden.


Emsländische Bürgerstiftung unterstützt den Sozialdienst katholischer Frauen e.V. Meppen - Emsland Mitte (SkF e.V.) - Großzügige Spende für die Fortbildung zur Traumapädagogin

Durch die finanzielle Spende in Höhe von 1.500 Euro, von der Emsländischen Bürgerstiftung, konnte der SkF. e.V. zwei Mitarbeiterinnen (Cordula Glanemann und Milena Wilken) des Frauen- und Kinderschutzhauses die Teilnahme an der Fortbildung zur Traumapädagogin ermöglichen. Das Frauen- und Kinderschutzhaus (FKSH) bietet Schutz, Rat und umfangreiche Hilfen für Frauen mit und ohne Kinder, die von körperlicher und/oder psychischer Gewalt bedroht oder betroffen sind.
Kinder, die Gewalt im häuslichen Umfeld (mit-) erlebt haben, sind häufig von Schuldgefühlen betroffen, mit Angst und Scham belastet sowie in ihrer Entwicklung beeinträchtigt. Die Kinder benötigen daher ein vertrauensvolles Umfeld, um das Erlebte zu verarbeiten. Eine wesentliche Aufgabe der Sozialarbeiterinnen im FKSH ist die pädagogische und beratende Arbeit, um die Betroffenen in ihren Lebensführungen und ihrem Selbstbewusstsein zu stabilisieren. Die traumapädagogische Arbeit mit den Kindern und Müttern intensiviert die Möglichkeit, das Erlebte zu verarbeiten und gestärkt ein zukünftig gewaltfreies Leben führen zu können.
Im FKSH kann für acht Frauen und bis zu 18 Kindern eine Schutzunterkunft gewährt werden. Auch nach dem Aufenthalt haben die Frauen und Kinder die Möglichkeit weiterhin Hilfe und Unterstützung zu erhalten (nachgehende Beratung). Im Jahr 2021 fanden 43 Frauen und 64 Kinder Schutz in der Meppener Einrichtung. Darüber hinaus wurden 137 Frauen mit insgesamt 198 Kinder ambulant beraten und unterstützt. Die nachgehende Beratung nahmen 67 Frauen mit 131 Kinder in Anspruch.


Milena Wilken und Cordula Glanemann erhielten nach erfolgreicher Teilnahme jeweils das Zertifikat „Traumapädagogin“ und danken ganz herzlich für die finanzielle Unterstützung.